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Das alchimistische Werk 

 

4. April bis 3. Mai 2003

 

Die Alchimie war immer das, was wir heute als ganzheitliche Wissenschaft bezeichnen würden. Der Laie glaubt im allgemeinen, dass die Alchimie  sich bemüht habe, simples Blei in Gold zu verwandeln.

Der größte Stolperstein beim Verständnis der Alchimie scheint für das moderne Denken, die eigenartige Verbindung von Physischen und Psychischem zu sein, die nicht zwischen unbelebter Materie und inneren Zuständen unterscheidet. »In den alchimistischen Schriften sind physisches Gold und psychisches Gold dasselbe und seine Ausgangssubstanz findet sich innerhalb wie außerhalb des Alchimisten«. Diese Feststellung und Definition der Alchimisten ist sehr wichtig, trifft es doch den Kern dieser Ausstellung und seiner daran beteiligten Künstler­Innen. Er ist hier ein Forscher nach dem Licht oder nach dem Gold der Erkenntnis über Materie und Antimaterie. 

Der Künstler als moderner Alchimist, der uralte Fragen über das Sein und Wesen des Menschen stellt.

Es sind dies Künstler aus Deutschland, Ungarn und Österreich die zu dieser Ausstellung eingeladen worden sind. Sie alle folgen mehr oder weniger diesen Ansatz des alchimistischen Strebens, bewusst oder unbewusst, manche apokalyptisch ernst, poetisch verträumt oder augenzwinkernd lächelnd.

Text und Kurator: J. Ch. Einfalt

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:

Peter Pál Partek, Barbara Bernsteiner, Petra Buchegger, Helga Cmelka & Robert Svoboda, Peter Gric, Günther Gross, Regina Hadraba, Markus Hofer, Hans W. Koch, Georg Planer & Elke Maier, Ramacher & Einfalt, Ulla Reitmayr, Hannes Scheucher, Monika Triska-Schaudy, Andreas Wagner, Annet Wirsing.

Fotos aus der Ausstellung: