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Markus Anton Huber
Kurt Steinberg

7. 9. bis 5. 10. 2002

Eröffnung 6. September 2002, 17.00 Uhr

Markus A. Huber ...

... zeichnet in der meditativen Konzentration, d. h. im Zustand der vollkommenen Entspannung und, gleichzeitig, tranceartigen inneren Anspannung. Die automatische Zeichnung entsteht durch die unbewusst gesteuerte Bewegung, und wird gleichzeitig durch die Ration kontrolliert, gefestigt, im Bildraum verknüpft. Gefüge feinster Linien aus Tusche, Kohle, Kreide, Farbstift, Graphit legen sich wie Gespinste über das Papier, verfestigen sich, öffnen sich, Weiß und, sehr sparsam, Farbe akzentuieren einzelne Linien.

Maria Seuren, Galerie in der Feste Dielsberg, Heidelberg

Kurt Steinbergs ...

... variantenreichen und experimentierfreudigen Umgang mit den Materialien liegt aber ein allen unterschiedlichen Bildfindungen und Schaffungsprozessen gemeinsames Wollen zugrunde: Der Schöpfung im Sinne ihrer steten Wandlung, ihrer Bewegung, ihrer Veränderung, ihrer Stofflichkeit und gleichzeitigen Immaterialität in transzendentem Sinn Ausdruck zu verleihen. Die inhaltlichen Pole liegen dabei zwischen der Zeitlosigkeit des Ewigen und der zeitbedingten Transformation des Momentanen. Die aus der Natur gewonnenen Materialen - entstanden aus der unablässigen Arbeit der vier Elemente, von Feuer, Wasser, Luft und Erde - bilden dabei für Kurt Steinberg den zwingenden Ausgangspunkt seiner künstlerischen Arbeit, in der er sich nicht scheut, aus den Anregungen der Kunst unseres Jahrhunderts zu schöpfen, um damit seine individuelle, flexible und offene Arbeitsweise zu bereichern und innerhalb seines Wollens stets neue Wagnisse und Experimente einzugehen.

Antonia Hoerschelmann

 

 

Aus der Ausstellung:

Markus A. Huber

 

Kurt Steinberg