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  6. 10.  4. 11. 2000   Oskar Matulla, Maler und Grafiker 1900-1982

Das DOK zeigt aus Anlass des 100. Geburtstages eine Retrospektive des Künstlers:

Der Hang zu zeichnerischer Determination - schon früh von seinem Lehrer an der Wiener Kunstgewerbeschule erkannt - führt ihn konsequenterweise in die Bereiche der Druckgrafik, zum Holzschnitt, zum Holzstich. Hier findet Matullas Wunsch nach Exaktheit, Klarheit immer wieder reiche Erfüllung und Bestätigung, seine Freude an der Präzision der geschnittenen, gestochenen Linie wird für den Betrachter beinahe spürbar. Kommt es im Ablauf der Jahre zu »malerischen« Perioden, wendet er sich über die Radierung der Lithografie zu, um auch hier Bleibendes und Gültiges zu schaffen. Es ist der Lithograph Oskar Matulla, der nach Paris eingeladen wird, um dort in der Offizin Mourlot zu arbeiten, dem Drucker von Chagall, Braque, Leger, Dufy und Picasso.

Oskar Matulla aber ist auch der humanistisch gebildete Mentor, der vielen ein Tor aufmacht, eine Türe in neue Räume öffnet, der jungen Künstlerkollegen Wege weist, Gefahren aufzeigt, Irrwege geißelt, in Not Geratenen eine hilfreiche Hand bietet. Er ist Animator, Organisator, Mahner und Vollstrecker, gleichermaßen in Theorie und Praxis von Künstlergemeinschaften beheimatet, seien es Secession Wien, Donauwaldgruppe (BRD), Landesverband der NÖ Kunstvereine, Gruppe 64.

Prof. Franz Kaindl

Der Kurator Prof. Franz Kaindl zum 100. Geburtstag des Künstlers:
Virtueller Ausstellungsrundgang
(Wird erst eingefügt)
Raum 1-3 
Bilder aus der Ausstellung Selbstbildnis, 1920, Linolschnitt
Stadt am Meer, 1929, Öl
Kardatschen im Burgenland, 1939, Öl 
Schloss Rannersdorf, 1951, Öl 
Selbstportrait, 1951, Öl 
Selbstportrait, 1952, Lithographie
Bretonin, 1954, Öl 
Etrurien, 1957, Casein
In der Mendling, 1961, Öl
Trattenbacher Landschaft, 1961, Öl
Istanbul, 1970, Öl
Toskana, 1972, Aquarell